Zum Instrumentenbau kam ich über die alpenländische Volksmusik und das Spiel auf der Zither.
Verschiedene Menschen haben mich in der Entwicklung zur Gitarrenbauerin unterstützt und gefördert, so Thassilo Meyer, Achim-Peter Gropius, Prof. Dr. Andreas Michel, Prof. Eberhard Meinel, Armin Gropp. Wichtige Lehrer waren und sind auch: Kuno Schaub, Benno Streu, Karl Sandvoss. Danke allen.
Zu meiner Klangvorstellung für die Gitarre inspirieren mich vielfältige Faktoren, darunter auch Orte, Landschaften, Bilder und Lebenserfahrungen.
Auch konnte ich über die Jahre hinweg intensiv alte und neuere Ansätze im Gitarrenbau studieren - und hören. Nachhaltig prägend war neben dem spanischen Gitarrenbau die restauratorische Arbeit an französischen Gitarren des 19. Jahrhunderts und die tiefgehende Forschung zu Leben und Werk von Richard Jacob "Weißgerber". Aus der Wertschätzung der Leistungen der alten Meister sowie der Auseinandersetzung mit innovativen Entwürfen und wissenschaftlicher Forschung ging ein eigenständiges Baukonzept hervor, das stetig weiter reift.
Meine Instrumente entstehen in kontinuierlichem Austausch mit hochrangigen Musikern. Wesentliche Einsichten zur Gitarre und ihrem Klang erhalte ich als kritische und anspruchsvolle Hörerin von Musik.